Firmenhistorie

Gründer der Paul Ernst Maschinenfabrik GmbH

ERNST gehört heute zu den Technologieführern im Bereich von Maschinen für das automatische Entgraten von Blech sowie für Schleifautomaten für Holz und Lack im Bereich der Türen- und Möbelindustrie. Die Firma mit Sitz in Eschelbronn wurde 1960 gegründet.

Hier ein Abriss der herausragenden Innovationen und Meilensteine

2015

Übernahme durch die im oberösterreichischen Ried i. Innkreis ansässige Wintersteiger AG.

Für ERNST bedeutet die Akquisition die Möglichkeit das Wachstumspotential welches in den Produkten liegt nun voll ausschöpfen zu können und in kurzer Zeit in wichtigen Auslandsmärkten weltweit deutlich präsenter – teilweise mit eigenen Niederlassungen und Vorführzentren - zu sein.

Die Paul Ernst Maschinenfabrik wird als eigenständiges Unternehmen im Wintersteiger Konzern weitergeführt und ausgebaut werden.

2010

Weltneuheit: ERNST präsentiert das erste vollständig modulare Entgratmaschinen-Konzept ATLAS.

Aus den besten Bearbeitungsaggregaten (Modulen) wird exakt die Maschine konfiguriert, die die Kundenanforderungen perfekt abdeckt. Die gewählte Modulkombination kann später jederzeit erweitert/verändert werden.

Präsentation des neuen Querbürstmoduls für die ATLAS Baureihe.

2009

Präsentation der neuen Baureihe für die Brennteil-Entgratung: PLUTO und TITAN mit Arbeitsbreiten von 600 - 2000 mm.

2008

Juni

Übernahme der Geschäftsanteile sowie der Geschäftsführung durch Martin Freudenberg und Markus Lindörfer.

Oktober

Präsentation der neuen EG M/Rotation. Die Entgratmaschine für eine perfekte und gleichmäßige Kantenverrundung.

2007

Entwicklung einer von unten schleifenden Entgratmaschine für schwere Teile und Lieferung einer kompletten Schleifstraße (oben und unten) an Case New Holland in Fargo.

2006

Präsentation der neuen Entgratmaschinenbaureihen EM 5N II und EG 3M II die sich zu den Standardmaschinen bei den Top Job-Shoppern sowie den besten Stahl-Service Centern entwickelt haben.

2004

Entwicklung einer Maschine mit deren Hilfe Laserschnitte bis zu einer Stärke von 25 mm von Oxid an den Stirnseiten befreit werden können.

2003

Lieferung eines Hochleistungsschleifautomaten für den Furnierschliff bei Vorschubgeschwindigkeiten von bis zu 50 Meter Vorschub pro Minute.

2002

Gründung der Vertriebs-Tochtergesellschaft ERNST-Schweiz GmbH um die Marktführerschaft weiter auszubauen und einen noch engeren Kontakt mit den schweizerischen Kunden zu pflegen. Insgesamt wurden bereits ca. 70 ERNST-Blechentgratungs-Maschinen in die Schweiz geliefert.

2001

Verdoppelung der Fläche des Technologiezentrums in Eschelbronn auf 360 qm Fläche. Hier werden beinahe täglich Versuche mit Kundenwerkstücken gefahren, um die optimale Maschinenkonfiguration zu ermitteln.

2000

entwickelt die Maschinenfabrik Paul ERNST eine Maschine mit Wechseldrehkopf, der mit Schleiflamellenbürsten eine extreme Kantenverrundung ermöglicht, aber dank eines zusätzlichen Paares an Edelstahldrahtbürsten auch die normale Kantenentschärfung und das Entfernen der Oxydschicht an den Schmalseiten erlaubt.

1999

Weiterentwicklung der Blechentgratungsmaschinen, zu einem modularen Baukastensystem. Dadurch können die Maschinen optimal auf die Anforderungen des Kunden angepasst werden. Auch die Breitbandeinheit als optimales Aggregat für den Oberflächenschliff wird in das Programm aufgenommen.

1998

Paul ERNST präsentiert den ersten Schleifautomaten weltweit mit einer Touchscreen Oberfläche die intuitiv zu bedienen ist. Somit sind die perfekten Schleifergebnisse unabhängig vom Bediener!

1993

Entwicklung des Duplex-Systems. Hier arbeiten zwei unabhängig voneinander geschaltete, elektronisch gesteuerte Druckbalken in einer Breitbandeinheit. und Erhalt des Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg als Auszeichnung für beispielhafte innovative, unternehmerische Leistung in der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren sowie für die Anwendung moderner Technologie in der Produktion.

1979

Entwicklung einer Breitbandeinheit mit elektronischer Einzelsteuerung der Druckelemente.

1968

Einführung des Kreuzschliffverfahrens, bei dem zuerst ein querschleifendes Längsband den Vorschliff leistet und die nachfolgende Breitbandeinheit(en) den Feinschliff erledigen.

1963

Bau der einhundertsten Schwabbel-Maschine

1962

Beginn mit dem Bau von Schleifmaschinen. Die erste Maschine mit der der Durchbruch gelang, war eine Lackzwischenschliffmaschine die in Lackierstraßen eingesetzt wurde und über 2500 mal verkauft wurde.

1960

Entwicklung einer Schwabbel-Maschine zum Polieren von polyesterlackierten Oberflächen, bedingt durch die starke Nachfrage der im Ort ansässigen Möbelindustrie.